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Großflächige Umstrukturierungen insbesondere im unteren Teil der Ernststraße führten zu ungewöhnlich schmalen und länglichen Grundstücken innerhalb des Rasters, weshalb die Straße trotz ihrer geringeren Länge mit insgesamt 35 Wohnhäusern die meisten Häuser gegenüber zu ihren Parallelstraßen besitzt. Im oberen Teil befindet sich ein ehemaliger Laden für Artikel des täglichen Gebrauchs, der insbesondere in den Sommermonaten als beliebtes Ziel für Klassen der örtlichen Grundschule galt.
Mit zunehmender Verbreitung der Industrialisierung erfuhr auch der Kupferschieferbergbau im Mansfelder Land neuen Aufschwung. Durch die stetige Eröffnung neuer und den Ausbau bestehender Stollen wollten immer weitere Arbeiter in das Gebiet umsiedeln. So kam es um 1900 herum zur Erweiterung der Wohnungsbauten mit dem Wohngebiet "Voigtsplan", welches die erste Expansion des Ortes Richtung Westen darstellte. Während im Nordosten mit den "Hessenhäusern" einfache Arbeiterwohnungen geschaffen wurden, errichtete man im Westen hauptsächlich alleinstehende Einfamilienhäuser in einem (relativ) einheitlichem Gitternetz.
Bauende: 03.03.24
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